Wednesday, June 26, 2013

Endgültiges Aus für Nabucco - Konsortium entscheidet für Trans-Adriatische Pipeline

Das von der EU und den USA favorisierte Nabucco-Projekt, mit dem Erdgas aus Aserbaidschan nach Europa fließen sollte, ist gescheitert.

Das für die Erschließung des riesigen aserbaidschanischen Gasfeldes Shah Deniz II zuständige Konsortium entschied für die Trans-Adriatische-Pipeline (TAP), wie der österreichische Konzern OMV, Aktionär bei der Nabucco Gas Pipeline Internationalen GmbH, am Mittwoch mitteilte. Aus der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku verlautete am gleichen Tag, dass Vertreter des aserbaidschanischen Staatskonzerns SOCAR und der BP-Tochter BP Azerbaijan noch am Mittwoch nach Griechenland reisen, um Regierungschef Antonis Samaras über die Entscheidung persönlich zu informieren.


"Die Seiten werden voraussichtlich ein Abkommen über die Wahl der TAP-Leitung zur Versorgung Europas mit aserbaidschanischem Gas unterzeichnen", meldete die in Baku ansässige Nachrichtenagentur Trend unter Berufung auf die italienische Agentur ANSA. Über die TAP-Leitung soll Gas vom Kaspischen Meer via Griechenland, Albanien und das Adriatische Meer in den Süden Italiens transportiert werden.

Betreiber des Shah-Deniz-Konsortiums ist BP mit einem Anteil von 25,5 Prozent. Die norwegische Statoil hält ebenfalls 25,5 Prozent der anteile. SOCAR, der russische Konzern LUKoil, die iranische NICO und die französische Total besitzen jeweils 10 Prozent und die türkische TPAO 9 Prozent der Anteile.
http://de.rian.ru
26/6/13
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